<< home

 

Stauseelauf 2014
Bilder >>
  Ranglisten Frauen >>
  Ranglisten Männer >>
  Bestenliste 2003-2014 >>

Kurz vor den Herbstferien findet an der Kantonsschule Wettingen der Stauseelauf für alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen statt. Der Stauseelauf in der Länge von 8.4km ist Bestandteil der Note im dritten Schuljahr der Mittelschule.
Die Läuferinnen und Läufer haben etliche Vorbereitungen getroffen. Hatte man auch genügend Mineralwasser und Proteinshakes getrunken? Reichte der Teller Spaghetti am Vorabend, um die Kohlenhydratspeicher optimal  aufzufüllen? Nachdem die ernährungstechnischen Fragen geklärt waren, konnte man sich nun dem passenden Sportoutfit widmen. Kurze oder lange Hose? Adidas oder Nike? Schnell noch auf der Toilette in der Spinnerei umziehen und dann endlich ab zum Start. Aber halt, zuerst mussten noch die Startnummern verteilt werden. Allgemeines Durcheinander. Ein paar Bananen wurden noch verdrückt, Energieriegel geknabbert oder Traubenzucker gekaut. Danach mussten noch die Wertsachen deponiert werden. Bodycheck nicht vergessen: Sitzt die Hose, ist der Pferdeschwanz noch straff gebunden und die Schnürsenkel sicher im Doppelknoten geknüpft? Ja? Dann ab in den Startblock und „Auf die Plätze, fertig, los!“
Zuerst starteten die absoluten Rennpferde der KSWE, gefolgt von der zweiten Liga bis hin zu denen, die es eher gemütlich nehmen wollten. Insgesamt gab es fünf Startblöcke mit total 183 Läuferinnen und Läufern.
Der erste Kilometer war noch einfach zu schaffen. Danach hörte man erste Seufzer. Je nach körperlicher Verfassung flog man förmlich am ersten Kontrollposten vorbei, während sich andere mühsam weiterkämpften.
Nun galt es, sich zu beweisen. Ja nicht schlappmachen, immer weiter und weiter rennen! Irgendwann befand man sich in einem Modus, in dem Zeit und Raum keine Bedeutung mehr hatten. Die Beine liefen ganz von alleine und das Ende kam immer näher. Der Zielanlauf war nun kein Traum mehr, sondern war schon fast mit den Fingerspitzen zu fassen. Kämpfen! Die letzten 100 Meter. Das letzte Fünkchen Energie wurde gebündelt und katapultierte die Läuferinnen und Läufer mit einem sensationellen Sprint über die Zielgerade.
Geschafft! Müde und erschöpft freuten sich die meisten über die erreichte Zeit. Eines hatten alle gemeinsam: Sie waren stolz über ihr Durchhaltevermögen, ihre Stärke und ihren Willen. Alle hatten sich nicht nur Respekt, sondern auch ein Riesenstück Pizza verdient.

Rahel Bär G3B

Fotos: Simone Zuberbühler